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In den letzten vier Ausgaben haben wir uns intensiv mit Aktien und Anleihen beschäftigt. Pünktlich zum Weltspartag kommen nun Investmentfonds hinzu.
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Investmentfonds, oder auch „Investmentzertifikate“ genannt, eignen sich sowohl für die einmalige Geldanlage, als auch für regelmäßiges Sparen. Sie sind gerade deshalb auch für die private Pensionsvorsorge von großer Bedeutung.
Wenn du nun bei deiner Bank Investmentzertifikate kaufst, also in einen Investmentfonds investierst, kaufst du nicht nur eine Aktie oder Anleihe, sondern du kaufst einen Anteil an einem „Topf“ verschiedenster Wertpapiere. Dieser Topf (=Investmentfonds) enthält je nach Fondsart die unterschiedlichsten Wertpapiere. Das können Anleihen, Aktien, so genannte Derivate (dazu kommen wir noch in späteren Geldprofi-Ausgaben) oder sogar Immobilien sein.
Derzeit gängige Fondsarten sind:
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Rentenfonds (investieren nur in Anleihen)
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Aktienfonds (investieren in Aktien)
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Gemischte Fonds (investieren zu verschiedenen Teilen in Aktien und Anleihen)
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Dachfonds (investieren wiederum in andere Investmentfonds)
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Immobilienfonds (investieren in Immobilien)
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Hedge Fonds (investieren in Derivate und andere risikoreiche Geschäfte)
Jeder Investmentfonds wird von so genannten Fondsmanagern verwaltet. Der Fondsmanager entscheidet welche Werte in den Fonds aufgenommen und welche wieder verkauft werden. Durch geschicktes Kaufen und Verkaufen der im Fonds enthaltenen Werte versucht er für den Fonds Gewinne zu erzielen. Zusätzlich steigt bzw. fällt der Wert des Investmentzertifikates mit der Kursentwicklung der einzelnen im Fonds enthaltenen Wertpapiere. Dieser Wert des Investmentzertifikates wird als rechnerischer Wert bezeichnet und ist vergleichbar mit dem Kurs einer Aktie. Du siehst also taggenau, welchen Wert dein Investmentzertifikat im Moment hat und kannst es jederzeit verkaufen oder zusätzliche Anteile erwerben.
Der Ausgabeaufschlag
Damit die Fondsgesellschaft (z.B. die Raiffeisen Capital Management) die Verwaltungskosten decken kann, wird beim Kauf ein so genannter Ausgabeaufschlag berechnet. Dieser Prozentsatz wird auf den rechnerischen Wert aufgeschlagen; daraus ergibt sich dann der Ausgabepreis, also der Preis, zu dem du den Fonds in deiner Bank kaufen kannst. Meist bewegen sich Ausgabeaufschläge je nach Fondsart zwischen 1-5%
Die Vorteile
Je nach Fondsart bieten Investmentfonds eine breite Risikostreuung. Man ist also nicht mehr von der Entwicklung eines einzelnen Wertpapiers abhängig, sondern die Streuung ermöglicht, dass sich negative und positive Entwicklungen der einzelnen Werte untereinander besser ausgleichen können.
Investmentfonds haben im Gegensatz zu Anleihen oder Lebensversicherungen keine Laufzeit. Du bestimmst selbst, wann du kaufen, mit der Zahlung aussetzen oder ganz verkaufen willst.
Der Fondsparplan
Ein besonderes Zuckerl stellen Fondsparpläne dar. Dabei kaufst du z.B. per Dauerauftrag regelmäßig Anteile eines vorher definierten Investmentfonds, wobei auch der Kauf von Bruchanteilen möglich ist (z.B. 1,34 Anteile). Und das beste: schon ab 30 Euro im Moment bist du dabei. Mehr dazu findest du rechts im Servicebereich.
Du siehst, es muss zum Weltspartag nicht immer nur das Sparbuch sein, junge Sparer gehen mit der Zeit und lassen sich ausführlich beraten. Schau einfach vorbei!