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Sonja, 22 aus NÖ, arbeitet seit fünf Jahren als Optikerin.
Die Betreuung ihrer Kunden steht für Sonja an erster Stelle, auch wenn sie mit Reklamationen konfrontiert wird: 
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Warum bist du eine gute Optikerin?
Ich gehe gerne auf Menschen zu und komme schnell mit Kunden ins Gespräch. Das ist sehr wichtig, um die Kunden gut beraten zu können, z.B. bei der Auswahl der Brillenfassung.
Ist es nicht nur eine Stylingfrage, welche Fassung ich nehme?
Nicht nur. Entscheidend ist auch, wofür der Kunde die Brille braucht, z.B. trägt er die Brille bei der Arbeit, muss man auch berücksichtigen, welchen Beruf er hat.
Männer entscheiden sich schnell und nehmen meistens die zweite oder dritte ihnen gezeigte Fassung. Den Damen muss man schon mehr Auswahl anbieten.
Was braucht eine Optikerin für Fähigkeiten?
Sie muss sehr genau arbeiten können, z.B. beim Anpassen der Bügel, oder beim Anlöten der Nasenplättchen. Sie muss einen Blick für die richtige Fassung haben. Sie darf nicht zu groß, zu klein oder zu breit sein.
Warum hast du den Beruf des Optikers gewählt?
Weil ich sehr gerne Kontakt mit Menschen habe und ich handwerklich sehr geschickt bin, z.B. beim Löten oder Schleifen.
Welche Schule bzw. Ausbildung hast du gemacht?
Ich habe die Handelsschule abgebrochen, weil mich die betriebswirtschaftlichen Sachen überhaupt nicht interessiert haben. Dann habe ich mich beim AMS informiert, welche Lehrberufe es gibt. Ich habe auch persönlich in einigen Geschäften nachgefragt, ob Lehrlinge gesucht werden und nach einem Monat hatte ich nach einem Aufnahmetest die Lehrstelle als Optikerin.
Was lernt man in der Berufsschule?
Fortsetzung des Interviews unter weiterführende Informationen
Tipp: Suche online jene Betriebe, die Lehrlinge ausbilden. Rechts auf dieser Seite findest du den Link.
